Wie gut sind die Kliniken im Rheinland? – AOK untersuchte Qualität von 64.500 Operationen

aok_studie_klinkien_rheinlandIn der jüngst veröffentlichten Studie „Qualitätsmessung mit Routinedaten“ (QSR) überprüfte die AOK Rheinland/Hamburg in Kliniken im Rheinland, wie hoch der Anteil der Komplikationen innerhalb eines Jahres nach einer Operation – beispielweise Knie-OP oder Gallenblasen-Entfernung – ausgefallen ist.

Die Analyse zeigte zwei wesentliche Ergebnisse:

- Positiv: Die Qualität der Kliniken im Rheinland hat sich im Vergleich zur letzten Auswertung in der Breite verbessert. Denn quer durch alle Operationsbereiche stieg die Zahl der Krankenhäuser, die eine „überdurchschnittliche“ Qualität aufweisen.

- Negativ: Zwischen den 141 Kliniken im Rheinland bestehen weiter sehr große Qualitätsunterschiede. Bei der gleichen OP kann sich der Faktor der Komplikationen
zwischen zwei Kliniken um das Vierzehnfache unterscheiden.

Laden sie sich jetzt kostenlos die Studie „Qualitätsmessung mit Routinedaten“ (QSR) der AOK Rheinland/Hamburg herunter.

Wie kann das Gesundheitswesen gleichzeitig dem Kostendruck standhalten und die medizinische Versorgung optimieren?

Zemzoum, Iris Dr Janssen-Cilag

Eine zentrale Herausforderung für das Gesundheitswesen ist es, das Ergebnis der medizinischen Versorgung – den sogenannten Outcome – zu optimieren und gleichzeitig dem Kostendruck auf das System standzuhalten. Dr. Iris Zemzoum, Vorsitzende der Geschäftsführung der Janssen-Cilag GmbH, hält es für notwendig, dass sich alle Beteiligten des Gesundheitssystems stärker öffnen und ihre Erfahrungen und ihr Know-how teilen.  

Lesen Sie jetzt Dr. Iris Zemzoums Beitrag “Mehr Zusammenarbeit in der Therapie – Mehrwert für Patienten” aus dem Newsletter Standpunkte Health 2014.

 

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Können 30-40 % der Arbeitsunfähigkeitszeiten in Deutschland vermieden werden?

Würfel , Alexander AbbVieSchätzungen zufolge leidet jeder dritte Arbeitnehmer an einer chronischen Erkrankung — und viele verschweigen diesen Zustand aus Angst vor negativen Konsequenzen. Alexander Würfel, Geschäftsführer des Bio-Pharma-Unternehmens AbbVie, fordert einen Paradigmenwechsel innerhalb unserer Gesellschaft.

Würde verantwortungsvoller mit dem Thema der chronischen Erkrankungen umgegangen, könnte einerseits die Lebensqualität für Arbeitnehmer erhöht werden und andererseits erstaunliche 30–40 % der entstehenden Arbeitsunfähigkeitszeiten durch interne Maßnahmen der Unternehmen vermieden werden.   

 Lesen Sie hier den Beitrag “Jeder dritte Arbeitnehmer ist chronisch krank — Umdenken erforderlich” von Alexander Würfel (AbbVie Deutschland) aus dem Newsletter Standpunkte Health 2014.

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Studien-Download — Wie die “Patient Journey” den Erfolg des Gesundheitsmarketings beeinflussen kann

cover_IMSConsultingGroup_PatientJourney_Whitepaper_2014Der Begriff der “Patient Journey” (zu deutsch umgangssprachlich etwa: “Die Reise des Patienten”) beschreibt, wie ein Patient eine Krankheit erlebt — vom Verspüren der ersten Symptome, über den Kontakt zu Medizinern, der Diagnose, eventuellen Überweisungen und der Behandlung, bis zu Abwicklung, Kontrolle, Nachverfolgung und Folgebehandlungen. Die Aufzeichung und Analye dieser “Reise” liefert dem Gesundheitsmarketing wertvolle Hinweise, wie eine erfolgreiche Markenstrategie entwickelt werden kann. Die ims consulting group hat jüngst eine Studie zu diesem Thema veröffentlicht. 

Laden Sie sich hier die in Englisch verfasste  Studie “The Patient Journey re-envisioned”  kostenlos herunter. 

Können Krankenversicherungen mit Well-Being Angeboten Neukunden gewinnen?

Choueiri, Peter_[Healthways International]Warum sind die Erfassung und Auswertung so genannter Well-Being Daten  — ganzheitlichen Indikatoren für eine langfristige Entwicklung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit einer Population — so wichtig für die Gesellschaft? Menschen mit höherem Well-Being sind nachweislich gesünder, erzeugen weniger Krankheitskosten, erholen sich schneller von schwierigen Situationen und sind insgesamt produktiver. Des Weiteren hält Peter Choueiri (President, Healthways International) Well-Being Angebote im Zuge der GKV-Finanzreform (GKV-FQWG) für ein wichtiges Instrument für die Krankenversicherungen, Neukunden zu gewinnen.

 

 Lesen Sie hier Peter Choueiris Beitrag  “Die Evolution im Gesundheitsmanagement — Verbesserung von Well-Being als neue Strategie zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung” aus dem neuen Newsletter “Standpunkte Health 2014″.

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Wie können Krankenhäuser die Qualität ihrer Leistungen für Patienten verbessern?

Wältermann, Günter AOKDas Fallpauschalen-System hat nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden der AOK/Rheinland Hamburg, Günter Wältermann, die Qualität ausgeblendet. Deshalb hat es für Wältermann nun höchste Priorität , dass Patienten und Patientinnen sich auf die Qualität der medizinischen Versorgung im Krankenhaus und die Notwendigkeit der entsprechenden Behandlung verlassen können. Im Rahmen der Qualitätsoffensive sollten „weiche“ Faktoren wie eine systematische Erfassung der Patientenzufriedenheit die objektiven Qualitätsergebnisse komplettieren. Eine Möglichkeit der Qualitätsverbesserung sieht er in der Spezialisierung und einer einheitlichen Zertifizierung.

 

Lesen Sie hier den kompletten Beitrag “Krankenhausversorgung — Qualität in den Mittelpunkt stellen” von Günter Wältermann aus unserem Newsletter “Standpunkte Health 2014″.

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Wie kann die Klinikreform den Krankenhäusern aus ihrer prekären finanziellen Lage helfen?

Gürkan, Irmtraut [Universitätsklinikum Heidelberg]Jedes zweite Krankenhaus in Deutschland schreibt rote Zahlen. Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikum Heidelberg, benennt unter anderem die Scherenproblematik sowie eine völlig unzureichende Krankenhausinvestitionsförderung als Ursachen für die angespannte finanzielle Lage. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig es sei, dass die Klinika wieder als kompetente und verlässliche Arbeitgeber in einer der für den Wirtschaftsstandort Deutschland bedeutenden Branche mit insgesamt mehr als 5 Mio. Arbeitsplätzen wahrgenommen werden. 

Lesen Sie hier den im Newsletter Health 2014 erschienenen Beitrag “Aktuelle Situation am Markt für Krankenhäuser” von Irmtraut Gürkan. 

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Ist die Trennung in gesetzliche und private Krankenversicherung falsch?

Hermann, Christopher_Dr [AOK Baden-Würtemberg]_4CFür Dr. Christopher Hermann, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Baden-Württemberg, war der Koalitionsvertrag vom November 2013 ein Grund zur Hoffnung, ließen die Formulierungen bezüglich der GKV-Kassenfinanzierung doch auf ein  „Aus“ für die kleine Kopfpauschale schließen. Doch der Entwurf  für das „GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz“ (FQWG) im Februar 2014 ist für Hermann ambivalent, bleibt der vorher kritisierte Preiswettbewerb durch die Einführung des Sonderkündigungsrechtes letztendlich auch Leitbild der neuen Finanzarchitektur. Er beklagt außerdem, dass die Große Koalition zum Festhalten an der Trennung in eine gesetzliche und eine private Krankenversicherung schweigt.

Lesen Sie hier den kompletten Beitrag aus unserem Newsletter Standpunkte Health 2014 von Dr. Christopher Hermann über die “Belastungsgerechte, solidarische Finanzierung der GKV aus der Perspektive der AOK Baden-Württemberg”.

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