19. Handelsblatt Jahrestagung Health 2014: das Who’s Who des Gesundheitswesens trifft sich am 28. und 29. Oktober in Berlin

Düsseldorf/Berlin, 10.10.2014 – Die deutsche Gesundheitswirtschaft wächst kontinuierlich: Sowohl Umsatz als auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Eine Entwicklung, die sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Bis 2016 wird der Branche eine jährliche durchschnittliche Wachstumsrate des Umsatzes von 5,6 Prozent prognostiziert (Quelle: Statistisches Bundesamt, Statista).

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Neue Benchmark im globalen Wettbewerb mit Well-Being Daten

Bei der Frage, wie man die Gesundheitskosten reduzieren und gleichzeitig Produktivität verbessern kann, wird weltweit immer häufiger auf den Begriff Well-Being verwiesen. Dabei handelt es sich um einen erweiterten Gesundheitsbegriff, der neben der physischen und psychischen Gesundheit auch die Lebensaufgabe, soziale Beziehungen, das Lebensumfeld wie auch die Politik betrachtet. Well-Being als umfassender Gesundheitsbegriff wurde erstmals 1946 durch die WHO definiert und ist damit ein wichtiger Indikator für den Gesundheitszustand einer Population.

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Wie gut sind die Kliniken im Rheinland? – AOK untersuchte Qualität von 64.500 Operationen

aok_studie_klinkien_rheinlandIn der jüngst veröffentlichten Studie „Qualitätsmessung mit Routinedaten“ (QSR) überprüfte die AOK Rheinland/Hamburg in Kliniken im Rheinland, wie hoch der Anteil der Komplikationen innerhalb eines Jahres nach einer Operation – beispielweise Knie-OP oder Gallenblasen-Entfernung – ausgefallen ist.

Die Analyse zeigte zwei wesentliche Ergebnisse:

- Positiv: Die Qualität der Kliniken im Rheinland hat sich im Vergleich zur letzten Auswertung in der Breite verbessert. Denn quer durch alle Operationsbereiche stieg die Zahl der Krankenhäuser, die eine „überdurchschnittliche“ Qualität aufweisen.

- Negativ: Zwischen den 141 Kliniken im Rheinland bestehen weiter sehr große Qualitätsunterschiede. Bei der gleichen OP kann sich der Faktor der Komplikationen
zwischen zwei Kliniken um das Vierzehnfache unterscheiden.

Laden sie sich jetzt kostenlos die Studie „Qualitätsmessung mit Routinedaten“ (QSR) der AOK Rheinland/Hamburg herunter.

Wie kann das Gesundheitswesen gleichzeitig dem Kostendruck standhalten und die medizinische Versorgung optimieren?

Zemzoum, Iris Dr Janssen-Cilag

Eine zentrale Herausforderung für das Gesundheitswesen ist es, das Ergebnis der medizinischen Versorgung – den sogenannten Outcome – zu optimieren und gleichzeitig dem Kostendruck auf das System standzuhalten. Dr. Iris Zemzoum, Vorsitzende der Geschäftsführung der Janssen-Cilag GmbH, hält es für notwendig, dass sich alle Beteiligten des Gesundheitssystems stärker öffnen und ihre Erfahrungen und ihr Know-how teilen.  

Lesen Sie jetzt Dr. Iris Zemzoums Beitrag “Mehr Zusammenarbeit in der Therapie – Mehrwert für Patienten” aus dem Newsletter Standpunkte Health 2014.

 

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Können 30-40 % der Arbeitsunfähigkeitszeiten in Deutschland vermieden werden?

Würfel , Alexander AbbVieSchätzungen zufolge leidet jeder dritte Arbeitnehmer an einer chronischen Erkrankung — und viele verschweigen diesen Zustand aus Angst vor negativen Konsequenzen. Alexander Würfel, Geschäftsführer des Bio-Pharma-Unternehmens AbbVie, fordert einen Paradigmenwechsel innerhalb unserer Gesellschaft.

Würde verantwortungsvoller mit dem Thema der chronischen Erkrankungen umgegangen, könnte einerseits die Lebensqualität für Arbeitnehmer erhöht werden und andererseits erstaunliche 30–40 % der entstehenden Arbeitsunfähigkeitszeiten durch interne Maßnahmen der Unternehmen vermieden werden.   

 Lesen Sie hier den Beitrag “Jeder dritte Arbeitnehmer ist chronisch krank — Umdenken erforderlich” von Alexander Würfel (AbbVie Deutschland) aus dem Newsletter Standpunkte Health 2014.

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Studien-Download — Wie die “Patient Journey” den Erfolg des Gesundheitsmarketings beeinflussen kann

cover_IMSConsultingGroup_PatientJourney_Whitepaper_2014Der Begriff der “Patient Journey” (zu deutsch umgangssprachlich etwa: “Die Reise des Patienten”) beschreibt, wie ein Patient eine Krankheit erlebt — vom Verspüren der ersten Symptome, über den Kontakt zu Medizinern, der Diagnose, eventuellen Überweisungen und der Behandlung, bis zu Abwicklung, Kontrolle, Nachverfolgung und Folgebehandlungen. Die Aufzeichung und Analye dieser “Reise” liefert dem Gesundheitsmarketing wertvolle Hinweise, wie eine erfolgreiche Markenstrategie entwickelt werden kann. Die ims consulting group hat jüngst eine Studie zu diesem Thema veröffentlicht. 

Laden Sie sich hier die in Englisch verfasste  Studie “The Patient Journey re-envisioned”  kostenlos herunter. 

Können Krankenversicherungen mit Well-Being Angeboten Neukunden gewinnen?

Choueiri, Peter_[Healthways International]Warum sind die Erfassung und Auswertung so genannter Well-Being Daten  — ganzheitlichen Indikatoren für eine langfristige Entwicklung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit einer Population — so wichtig für die Gesellschaft? Menschen mit höherem Well-Being sind nachweislich gesünder, erzeugen weniger Krankheitskosten, erholen sich schneller von schwierigen Situationen und sind insgesamt produktiver. Des Weiteren hält Peter Choueiri (President, Healthways International) Well-Being Angebote im Zuge der GKV-Finanzreform (GKV-FQWG) für ein wichtiges Instrument für die Krankenversicherungen, Neukunden zu gewinnen.

 

 Lesen Sie hier Peter Choueiris Beitrag  “Die Evolution im Gesundheitsmanagement — Verbesserung von Well-Being als neue Strategie zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung” aus dem neuen Newsletter “Standpunkte Health 2014″.

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Wie können Krankenhäuser die Qualität ihrer Leistungen für Patienten verbessern?

Wältermann, Günter AOKDas Fallpauschalen-System hat nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden der AOK/Rheinland Hamburg, Günter Wältermann, die Qualität ausgeblendet. Deshalb hat es für Wältermann nun höchste Priorität , dass Patienten und Patientinnen sich auf die Qualität der medizinischen Versorgung im Krankenhaus und die Notwendigkeit der entsprechenden Behandlung verlassen können. Im Rahmen der Qualitätsoffensive sollten „weiche“ Faktoren wie eine systematische Erfassung der Patientenzufriedenheit die objektiven Qualitätsergebnisse komplettieren. Eine Möglichkeit der Qualitätsverbesserung sieht er in der Spezialisierung und einer einheitlichen Zertifizierung.

 

Lesen Sie hier den kompletten Beitrag “Krankenhausversorgung — Qualität in den Mittelpunkt stellen” von Günter Wältermann aus unserem Newsletter “Standpunkte Health 2014″.

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